Ernst Immel Realschule
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VESTOLIT unterstützt Ernst-Immel-Realschule

IHK-Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“

Kooperation vereinbart: ( v. l.) Konrektorin Christina Köhn, Schulleiterin Birgit Lange, IHK-Projektmitarbeiterin Alexandra Bernhardt, Geschäftsführer Dr. Dieter Polte und Personalleiter Martin Rath.

Marl. – Die Ernst-Immel-Realschule und die VESTOLIT GmbH in Marl sind offizielle Kooperationspartner im Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Vertreter von Unternehmen und Schule unterzeichneten heute (1. Juni) eine entsprechende Vereinbarung.

Hauptziel des IHK-Projektes ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung sowie die Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen. „Viele Jugendliche haben nur ungenaue Vorstellungen von einer betrieblichen Ausbildung und den guten Karrierechancen, die sie bietet“, erklärt IHK-Projektmitarbeiterin Alexandra Bernhardt. Unternehmen wie die VESTOLIT GmbH seien bestens geeignet, „den Schülern die Vielfalt und Wirklichkeit der Arbeitswelt zu zeigen, mit ihren Möglichkeiten, aber auch mit ihren Anforderungen“, so Bernhardt weiter.

Die VESTOLIT GmbH, ein Unternehmen der Mexichem, betreibt im Chemiepark Marl die größte vollintegrierte PVC-Produktion Europas. Der Schwerpunkt liegt in der Herstellung und dem Verkauf von PVC und monomerer Vor- und Koppelprodukte. Die PVC-Produkte werden weltweit vor allem für qualitativ hochwertige und langlebige Anwendungen in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt (z. B für Fensterprofile und Bodenbeläge).

Durch Betriebserkundungen, Praktika und Infoveranstaltungen bekommen die Schüler der Ernst-Immel-Realschule einen Einblick in die Produktions- und Arbeitsweise. Zudem bereiten Ausbilder sie auf Bewerbungsverfahren vor und erläutern, welche Voraussetzungen ein Bewerber mitbringen muss, um beispielsweise Chemielaborant zu werden. Die Schüler werden außerdem bei der Teilnahme am Wettbewerb „Schüler macht MI(N)T“ unterstützt.

Bei „Partnerschaft Schule - Betrieb“ geht es aber nicht nur um Berufsorientierung. Mit dem Projekt wolle die IHK die Unternehmen auch bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses unterstützen, erläutert IHK-Projektmitarbeiterin Bernhardt. „Der Schlüssel zum Erfolg ist das persönliche Kennenlernen: Die Schüler erkennen ihre Interessen und das Unternehmen findet Talente, die es zu fördern lohnt, auch wenn das Zeugnis zunächst etwas anderes sagt.“

Personalleiter Martin Rath unterstreicht angesichts sinkender Schulabgängerzahlen die Notwendigkeit, keine Talente unentdeckt zu lassen: „Um unser Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln, müssen wir schon heute offensiv auf die jungen Leute zugehen und immer wieder begabte und motivierte Jugendliche entdecken, ausbilden und fördern.“ Nur so könne ein Betrieb wettbewerbsfähig bleiben.

Schulleiterin Birgit Lange hofft, dass ihre Schüler den Mitarbeitern und Auszubildenden viele Fragen stellen und den engen Kontakt zum Unternehmen zukünftig nutzen werden.

Die IHK Nord Westfalen bietet allen Schulen und Unternehmen in der Emscher-Lippe-Region und im Münsterland ihre Unter-stützung bei der Anbahnung von Kooperationen an. Ansprech-partnerin für das Projekt „Partnerschaft Schule – Betrieb“ ist in der Emscher-Lippe-Region Alexandra Bernhardt, Telefon 0209 388-104, bernhardt-kroke@ihk-nordwestfalen.de. Informationen im Internet unter: www.ihk-nordwestfalen.de/schule-betrieb